Energiekonsens nur unter Einbeziehung der Kommunen: Starnberg soll Energiewende aktiv gestalten

Aus Sicht der SPD wird ein neuer Energiekonsens in Deutschland nur unter Einbeziehung der Kommunen gelingen. Sie sind aufgefordert, den raschen Atomausstieg und die Energiewende mitzugestalten. Immer mehr Städte und Gemeinden nehmen deshalb die Energiewende durch den Auf- und Ausbau einer dezentralen, erneuerbaren Energieversorgung selbst in die Hand. Auch die Stadt Starnberg sollte die Chancen der Energiewende nutzen und sich in den kommenden Jahren beim Aufbau einer eigenen Energie-Infrastruktur engagieren. Die baldige Gründung eines eigenen kommunalen Stadtwerks und die Übernahme der Netzinfrastruktur nach Auslaufen der Konzessionsverträge sind hierfür in besonderer Weise geeignet. Die Gründung eines Stadtwerks Starnberg könnte demnach in Kooperation mit dem Regionalwerk Würmtal erfolgen, das mit den Stadtwerken München einen sehr erfahrenen, erfolgreichen und finanzstarken Partner hat. Entsprechende Verhandlungen sind, nach den Vorstellungen der SPD-Fraktion, noch in diesem Jahr aufzunehmen.
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SPD-Kommunalpolitikertreffen in Bremen

Viele tausend Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten engagieren sich in den Bezirken, Landkreisen, Städten sowie Gemeinden und sind Mitglied in der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK). Alle zwei Jahre treffen sich die SGK-Delegierten aus den Bundesländern bei einer Bundesversammlung. Tim Weidner, SPD-Fraktionsvorsitzender im Starnberger Kreistag, war für die bayerische Delegation beim SGK-Kongress am 12. und 13. November 2010 in Bremen dabei. Weiterlesen