„Kommunen im Demografischen Wandel“ – so lautete der Titel einer kommunalpolitischen Konferenz der SPD-Bundestagsfraktion, an der auch Tim Weidner, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, teilgenommen hat. Nach Ansicht vieler Experten wird der demografische Wandel neben der Globalisierung die größten Veränderungen für unsere Gesellschaft mit sich bringen.
Der Hauptgeschäftsführer des deutschen Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, fordert angesichts einer alternden Bevölkerung ein „komplettes Umsteuern“ der Sozialsysteme, da immer weniger Junge für immer mehr Ältere ausreichende soziale Leistungen erwirtschaften müssten. Zwar spüren die Kommunen die Veränderungen der Gesellschaft als erstes. Vor Ort in den Städten und Gemeinden wird sich entscheiden, ob der demografische Wandel tatsächlich gelingt. Doch dafür müssen zunächst auf Bundes- und Landesebene die Rahmenbedingungen verbessert werden. Drei Handlungsfelder stehen dabei im Vordergrund: die sozialdemokratischen Kommunalpolitiker fordern einen entschlossenen Kampf gegen Alters-, Bildungs- und Erwerbsarmut! Als eine der dringendsten Aufgaben wird aktuell die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum gesehen – gerade im Fünfseenland ein ganz wichtiger Punkt. Zudem müssen die Kommunen mit ihrer Finanzausstattung in die Lage versetzt werden, eine gute Lebensqualität und eine leistungsfähige Infrastruktur für alle zu sichern.

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