Als Stellvertender Landrat habe ich bei der Verabschiedung der bisherigen Leiterin der Rummelsberger Stifts, Frau Diakonien te Brake, den besonderen Dank des Landkreises überbracht. Das war ein trauriger Anlass. Aber ich konnte bei dieser Gelegenheit auch an einen freudigen Anlass erinnern, denn es ist einem meiner Vor-Vorgängern, Prof. Hans Sauermann (vormals Vorsitzender der SPD-Fraktion im Starnberger Stadtrat), zu verdanken, dass das Altenstift in der Waldschmidtstraße in Starnberg gebaut werden konnte. Er hat der Stadt das Grundstück mit der Auflage geschenkt, dort eine soziale Einrichtung zu schaffen. Und es ist sicher ein guter Anlass, an diese weitsichtige und großherzige Schenkung eines Starnberger Bürgers zu erinnern:

„Es gab dann in der Planungsphase für das Rummelsberger Stift heftige Anwohnerproteste, am heftigsten vor 40 Jahren, im Sommer 1974, weil man diese soziale Einrichtung nicht in der Nachbarschaft haben wollte. Es wurde daraufhin eigens der evangelische Diakonieverein in Starnberg gegründet, der zunächst vor allem damit beschäftigt war, das Rummelsberger Stift an dieser Stelle, trotz der Anwohnerproteste, auf den Weg zu bringen. Es freut mich als Vorstandsmitglied des Diakonievereins, dass unsere Vorgänger mit diesem Projekt so erfolgreich waren! Mir ist es heute – 40 Jahre danach – als stellvertretender Landrat und als Stadtrat mit dem Referat für „Soziales und Senioren“ ein großes Bedürfnis, den Rummelsbergern zu sagen: Sie können stolz sein auf das, was in diesen Jahren aufgebaut und geleistet wurde. Wir sind froh und dankbar, dass wir diese wichtige Einrichtung, diesen hervorragenden Dienst für Menschen im Alter – mit dieser ausgezeichneten Qualität – in Starnberg haben. Wir haben hier in der Waldschmidtstraße und in Söcking zwei Leuchttürme mit einem ausgezeichneten Ruf in der Stadt, im Landkreis und weit darüber hinaus! Es ist ein Verdienst der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie natürlich ein Verdienst der Leitung des Hauses, wie die Philosophie, die Grundsätze, die Werte gelebt werden und den Charakter des Stifts prägen. Zu Ihrem Wirken werden, sehr geehrte Frau te Brake, bessere Kenner als ich es bin noch das Wort ergreifen. Wir bedauern es sehr, dass wir Sie verabschieden müssen, denn Sie haben sich bleibende Verdienste erworben. Dafür möchte ich Ihnen im Namen des Landkreises von Herzen danken und Ihnen für den weiteren persönlichen und beruflichen Lebensweg das aller Beste wünschen!“

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