Pfaffenhofen ist mit rund 24.000 Einwohnern etwa gleich groß wie die Stadt Starnberg und gilt als erste Kommune in Deutschland, die die Klimaschutz-Ziele des Kyotoprotokolls erreicht hat. Herausragend war die Auszeichnung als „lebenswerteste Kommune“ bei den weltweiten UN-LivCom Awards 2011. Zur Zeit ist Pfaffenhofen eine der letzten drei Kommunen bei der Entscheidung für den nächsten deutschen Nachhaltigkeitspreis und Ausrichter der kleinen Landesgartenschau im Jahre 2017. Gründe genug für den SPD-Ortsverein, bei den oberbayerischen Kollegen vorbei zu schauen und Anregungen zu sammenln für das Engagement in der eigenen Kommune. Es zeigte sich, dass vor allem seit dem Amtsantritt des jungen sozialdemokratischen Bürgermeisters Thomas Herker bei allen Planungen großer Wert auf Nachhaltigkeit sowie auf ein vorbildliches Umweltmanagement gelegt wird. Strom und Wärme kommen großteils aus einem Biomassekraftwerk und eigene Stadtwerke wurden gegründet. Bei der naturnahen Stadtplanung wird darauf geachtet, dass mit Grund und Boden sparsam umgegangen wird. Die Sport- und Kulturförderung spielen eine große Rolle. So wurde der städtische Kulturhaushalt in kurzer Zeit verdreifacht. Unter anderem wurde eine Halle für Ausstellungen erworben, eine Kultur-Managerin eingestellt und der freie Kulturetat deutlich aufgestockt. Die Stadtpolitik hat eine klare Strategie. Dabei wird sehr stark darauf geachtet, die Bürgerinnen und Bürger in die Gestaltung der Stadt aktiv mit einzubeziehen. Unter dem Motto „Mitwissen/Mitreden/Mitgestalten“ wird das Ziel einer aktiven Bürgerkommune umgesetzt. Dank der umfangreichen Präsentationen durch den Stadtrat und Wirtschaftsreferenten Markus Käser, der auch zugleich SPD-Vorsitzender in der Kreistadt ist, konnte die Starnberger Delegation viele Anregungen mit nach Hause nehmen.

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