Nachdem der Bau- und Umweltausschuss das Konzept für die künftige Nutzung des Gebäudes Bahnhofs See erneut in die Fraktionen zur weiteren Beratung zurückverwiesen hat nimmt die SPD- Stadtratsfraktion erneut Stellung: „Das Bahnhofsgebäude ist ein echtes Juwel, das leider über sehr viele Jahre hinweg ein Schattendasein geführt hat“, so der Fraktionsvorsitzende Tim Weidner. Die beiden Wohnungen im 1. Obergeschoss wurden am 30. Juli 2012 der Stadt geräumt übergeben. Damit ist das Gebäude mit Ausnahme der Bahnhofsbuchhandlung und dem Technikraum der Deutschen Bahn leer. Die Besichtigung der Fraktionsvorsitzenden am 1. August 2012 hat gezeigt, dass sich das Gebäude, nach Weidner Ansicht „im Innern in einem beklagenswerten Zustand befindet und einer – sicher aufwendigen und kostspieligen – Generalsanierung bedarf“. Ziel sollte eine multifunktionale Nutzung sein, die nicht auf ewig in Stein gemeißelt ist und in Zukunft durchaus wechseln kann.

Das Gebäude Bahnhof See ist, nach Meinung der SPD, eine Visitenkarte Starnbergs. Daher können es sich die Sozialdemokraten als erste Anlaufstelle für die Gäste der Stadt sehr gut vorstellen. Eine gemeinsame Nutzung des westlichen Erdgeschosses als Touristeninformation sowie Bar und Café nach dem Vorbild der Stadt Lübeck ist wünschenswert. Daneben würde die Fraktion die Nutzung als Kulturbahnhof im östlichen Gebäudeteil (Erdgeschoss mit historischem „König Ludwig Saal“ und Obergeschoss) sehr begrüßen. Schließlich sollen die Räume im westlichen Teil des Obergeschosses als Bürgerbahnhof vor allem Vereinen und Gruppierungen Starnbergs mit Sitzungs- und Veranstaltungsräumen dienen.

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