Sauber und nachhaltig Kraft tanken für die anstehenden Herausforderungen: Mit neuer Energie (100 % Elektroauto) in den Landtag und Bezirkstag. Tim Weidner und Elisabeth Fuchsenberger kommen mit einem Teil des Wahlkampfteams zur Klausur nach Ohlstadt.
SPD: Saubere Energie und Politik – SPD!

0 Kommentare
  1. Klaus Ferstl
    Klaus Ferstl sagte:

    Keine Träumer, sondern MACHER sind gefragt!
    Wir sind noch nicht im Jahr 2050, sondern 2012.
    Wie soll das gehen mit 100% Elektroauto? Wer soll das bezahlen?
    Es gibt weder erprobte E-Autos, noch den dazu notwendigen Strom.
    Es fehlt an der Speicher- (Akku) und Antriebstechnik.
    Hierzu braucht man keine unqualifizierten Absichtserklärung und Appelle zur Energiewende, sondern Forschung in Akkus und Antriebstechnik.
    Das dauert aber Minimum 10 – 20 Jahre Forschung, dann nochmals mind. 10 Jahre Entwicklung.

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  2. Michael Dehnert
    Michael Dehnert sagte:

    Da gibt es auch optimistischere Zeitvorstellungen zum praktischen Einsatz von Elektrofahrzeugen: Heute!
    „Ich komm abends heim, fahr in die Garage und stecke an”, Mittelbayerische Zeitung, 19. September 2012
    Das von Tim Weidner und Sissi Fuchsenberger verwendete Elektro-Auto (5-Sitzer Van, für gewerbliche Nutzung geeignet, Reichweite bis zu 150 km, Kosten unter 5 € / 100 km, keine Emissionen im Betrieb) wird seit Anfang 2012 auch in Deutschland verkauft und ist seit Juni im praktischen, gewerblichen Einsatz – problemlos und zur vollsten Zufriedenheit. Ihre hinhaltenden Überlegungen zur Verkehrspolitik könnten von der gegenwärtigen bayerischen Staatsregierung, vor allem vom FDP Wirtschafts- und Verkehrsminister sein. Dieser „MACHER“ antwortet auf die Herausforderungen der Zukunft (peak oil, Klimawandel, Energiewende) mit milliardenschwerer Schaufensterpolitik auf Kosten der Steuerzahler. Überlassen Sie es doch einfach der freien Entscheidung der Bürgerinnen und Bürgern, ob sie die zahlreichen – nicht zuletzt auch finanziellen – Vorteile der e-Mobilität nutzen wollen.

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  3. Klaus Ferstl
    Klaus Ferstl sagte:

    Herr Weidner, nicht nur Befürwortern zu Ihrer Sicht der Dinge auf die Schulter klopfen, sondern differenziert betrachten! Kaum einer (ich als E-Ing. zuletzt) ist gegen die E-Mobilität.
    Aber: E-Autos mit 5€/100km, (fast) ohne Steuer! Sprit ohne Steuer bei heutigen 5-6 Liter-Autos und ohne Steuer (angeblich 75% von 1,60€ = 40c/Liter für den Sprit) wären das nämlich ’nur‘ 2 – 2,50€/100km. Und wo holt man sich dann die Steuerausfälle?
    Jedermann weiss, dass E-Energie die schönste, aber auch teuerste Enegieform ist, mit dem großen Manko, der (bisher) ungenügenden Speicherfähigkeit. Damit wird man (aufgrund heutiger Erkenntnisse) sicher nicht die gesamte Autoflotte versorgen können. Auch der Preis der E-Autos (mit Batteriesatz) und Verlust von Kofferraumm, etc. ist noch keine durchschlagende Alternative in Sicht. Die Menschen auf den Weechsel zu Kurzstreckenautos zu bewegen ist sinnvoll, aber nicht binnen 2-5 Jahren erreichbar. Auch Autopools werden kaum angenommen und sind auch etwas
    umständlich im Handling. Eine Abwrackprämie bei Umstieg auf E-Autos könnte hier was bewegen, allerdings ist der Abstand zur letzten Abwrackaktion zu kurz. Leider ginge diese Prämie fast zu 100% ins Ausland, da kaum deutsche E-Autos verfügbar. Deshalb: zuerst mal die deutsche Autoindustrie zu E-Autos bewegen oder zwingen, bei ‚vernünftigen‘ Preisen. Das Problem der Förderung ist jedoch: dass grundsätzlich 50% die Industrie einsteckt und alle Steuerzahler diese Zusatzgewinne durch Steuern zahlen. Das gilt für Bauen und Wohnen, genauso wie für Photovoltaik oder E-Autos. Aus der ‚Nummer‘ kommt man leider nicht raus! Hier braucht man weitsichtige Ökonomen. Vllt. hat die SPD ja jetzt einen, wenngleich aus meiner Sicht die Chancen nicht so gut sind.

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  4. Tim Weidner
    Tim Weidner sagte:

    Lieber Herr Ferstl,
    herzlichen Dank für Ihre Anmerkungen! Die Frage, auf welche Antriebsart man setzt, ist zweifelsohne eine der wichtigsten strategischen Weichenstellungen mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit der Autobmobilindustrie – weltweit. Toyota hat den Prius als erstes Vollhybridauto marktfähig gemacht und will zukünftig in jeder PKW-Klasse mindestens ein Modell mit diesem Antrieb anbieten („Nichts ist unmöglich“). Ab 2015 soll zusätzlich vom größten Automobilproduzenten der Welt ein Brennstoffzellenauto vorgestellt werden. Von den großen deutschen Autobauern hat bisher – nach meiner Kenntnis – Volkswagen mit dem SUV Tuareg einen Vollhybrid im Angebot. Audi hat drei Vollhybride. Spannend ist, was Mercedes und v. a. BMW in den nächsten Jahren auf den Markt bringen werden. Wer wird die höchsten Marktanteile erreichen: Mildhybrid odn Plug-in-Hybrid oder der Elekromotor mit Reichweitenverlängerung? Opel bietet den Ampera, den ich getestet habe und der mich dabei überzeugt hat. Er ist in jeder Beziehung konkurrenzfähig zu meinem A4 – nur nicht im Preis! Begeistert war ich bei meiner Probefahrt vom Fahrverhalten des E-Mini. Doch die Reichweite ist in meinen Augen zu gering.
    In welchem Tempo wird das Netz der Schnellladestationen an den europäischen Verkehrsachsen wachsen? Wann wird es berührungsfreie Übertragungsmethoden geben, bei denen die Batterien von Elekroautos auch während der Fahrt gespreist werden könnten?
    Uns beiden würden sicher noch viele Fragen einfallen! Einen Königsweg sehe ich derzeit nicht. Unsere Forscher und die Wirtschaft sind gefordert, in naher Zukunft überzeugende Lösungen anzubieten. Aufgabe der Politik ist es, diesen Weg aktiv zu begleiten. Das verstehe ich unter guter Standortpolitik. Daran möchte ich gerne im Landtag mitwirken – gerade auch im Interesse Bayerns.

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